Wer in den Urlaub fährt, ist gut beraten, sich im voraus über die jeweiligen Verkehrsregeln zu informieren. Denn wer diese missachtet, dem drohen mitunter erhebliche Geldbußen – und je nach Schwere des Vergehens sogar Freiheitsentzug.

Besonders zu schnelles Fahren und Trunkenheit am Steuer haben empfindliche Strafen zur Folge.  Lese hier die von erento zur Verfügung gestellte Mitteilung, wie die Bußgelder in den beliebtesten Reiseländern Europas aufgestellt sind.

Europaweite Studie: Das kosten Verkehrsdelikte im Ausland

Berlin, 19. Juli 2018

  • Das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h kostet in Italien rund 5x mehr als in Deutschland.
  • In Großbritannien wird das Fahren unter Alkoholeinfluss mit einem Bußgeld von bis zu 6.500 Euro geahndet.
  • Im europäischen Vergleich ist die Höhe der Bußgelder in Deutschland und Polen am geringsten.

Wer in den Urlaub fährt, ist gut beraten, sich im voraus über die jeweiligen Verkehrsregeln zu informieren. Denn wer diese missachtet, dem drohen mitunter erhebliche Geldbußen – und je nach Schwere des Vergehens sogar Freiheitsentzug. Besonders zu schnelles Fahren und Trunkenheit am Steuer haben empfindliche Strafen zur Folge. Erento gibt Ihnen einen Überblick über die Aufstellung der Bußgelder in beliebten Reiseländern Europas.

Die höchsten Geldstrafen für zu schnelles Fahren erwarten Verkehrssünder in der Schweiz, Italien, den Niederlanden und in Skandinavien. Während eine Geschwindigkeitsübertretung von 20 km/h in Deutschland mit gerade mal bis zu 35 Euro zu Buche schlägt, werden in Norwegen bereits 420 Euro fällig. In Italien liegt das Bußgeld für ein gleiches Vergehen bei 170 Euro, in den Niederlanden bei 165 Euro und in der Schweiz bei 155 Euro.

Das Fahren unter Alkoholeinfluss wird in vielen Ländern besonders scharf geahndet. Zu beachten sind hierbei die Promillegrenzen, die in Tschechien und Ungarn bei 0,0 liegen, während Norwegen, Schweden und Polen die Grenze bei 0,2 ziehen. Ein Überschreiten der Promillegrenze kann in Großbritannien bis zu 6.500 Euro kosten, in Dänemark und Finnland orientiert sich das Bußgeld am Einkommen.

Nicht unerheblich sind ebenfalls die Geldstrafen für die Missachtung roter Ampeln, die Nutzung des Handys während der Fahrt, unerlaubtes Überholen und das Fahren ohne Sicherheitsgurt.

Wer ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, wird in Spanien mit mindestens 200 Euro zur Kasse gebeten, ebenso in Dänemark. Wer in England über Rot fährt, muss mit einer Strafe von bis zu 1.140 Euro rechnen.

Beim Fahren ohne Sicherheitsgurt liegen Deutschland und Polen mit 30 Euro bzw. 25 Euro auf den hinteren Plätzen der Bußgeldliste.

Nicht gezahlte Bußgelder werden auch nach dem Urlaub hierzulande noch fällig, sofern diese mindestens 70 Euro (in Österreich mindestens 25 Euro) betragen. Einen Eintrag in die Verkehrssünderkartei in Flensburg ziehen Vergehen im Ausland nicht nach sich.

Quelle: Erento GmbH, Berlin

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