Vigtigt Sardinien - Nicht im Uhrzeigersinn!

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Stadtbesuch Orosei

Es war noch Zeit genug, denn bekanntlich verlässt man ja nicht direkt um 9:00 Uhr seinen Platz. Wir gingen zur Rezeption um den Platz zu bezahlen. 21,-  € sollte es uns nur kosten. Da kann man eigentlich nicht meckern, wäre da nicht im Nachhinein diese "unangenehme" Sache die uns später in Orosei aufgefallen ist!

Wir fuhren vom Campingplatz die paar Kilometer der SS 125 bis Orosei. Orosei hat eine malerische Altstadt, eine Traumbucht und ist Wanderparadies. Es ist eine charmante Stadt an der Ostküste Sardiniens. Typisch sardisch: Die Gassen duften nach traditionellem Brot, Gebäck und anderen Köstlichkeiten, was wir nur bestätigen können. Und die verschwiegenen Traumstrände liegen der Stadt zu Füßen. Der Küsten-Naturpark und das Hinterland sind ein Paradies für Wanderer. Wir parkten den Camper, suchten eine Reifenwerkstatt auf und vereinbarten einen Termin zur Reparatur des Reifen und gingen in die Altstadt von Orosei.









Das Laufen in der Hitze macht Lust auf richtiges, italienisches Eis. Also in eine Gelateria. Dann bekam meine Frau die Buchungsbestätigung vom Campingplatz auf ihr Smartphone!

Wir hatten diesen ja mit Karte bezahlt, um nicht so viel von unserem restlichen Bargeld ausgeben zu müssen. Also die Karte in das Gerät, den Betrag von 21, -€ mit OK bestätigt und schon erhielten wir den Beleg. Meine Frau steckte ihn in die Tasche ohne einen Blick darauf zu werfen.
Wie das heute so bei "modernem Banking" ist, erhält man je nach Bank, kurz darauf eine Mitteilung auf dem Handy. Die hatte aber statt der 21,- € eine Höhe von 26.- € die belastet wurden. "Was ist das?", fragte ich meine Frau?
Und dann schauten wir uns den Beleg genauer an. Auf sämtlichen Belegen der Transaktionen von uns stand innerhalb des Buchungstextes Online, lediglich auf dem vom Campingplatz lasen wir Offline! - Da wurde im Nachhinein der Betrag abgeändert! "Ist das möglich?", fragte ich meine Frau. Sie kennt sich berufsbedingt damit aus. Ja, das geht und ist je nach dem wie man als Geschäftsmann seine Buchungen an die Bank überträgt, möglich. Also entweder tauscht man sich direkt mit der Bank aus (Online), oder sammelt erst und übermittelt abends die Zahlungen (Offline). In unserem Fall wurde zwar zügig übermittelt jedoch dann einfach noch "ein wenig" dazu gemogelt, was offline halt funktioniert. Auch wenn der Kunde dies anders bestätigt hatte. Also immer fein aufpassen!

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Nach dem noch zu verkraftenden Schreck und dem reparierten Reifen, fuhren wir zum Campingplatz "Sos alinos", um für einen Platz anzufragen. Wie man auf der Karte sieht, liegen die beiden Campingplätze auch nicht weit auseinander. Und tatsächlich, es gab genügend freie Plätze und wir konnten uns einen schönen Platz aussuchen. Wir fuhren unseren California den steilen, geschotterten Weg hinunter zum ausgesuchten Platz und fingen an es uns gemütlich zu machen.





Ich möchte noch dazu sagen, dass der Platz aus den 70er Jahren ist, aber auf die heutige Zeit zugeschnitten. Also alles modern, wie z.B. die Sanitäranlagen oder auch mit Strom auf jeder Stellfläche. Lediglich die Parzellengröße und Zufahrt ist nichts für große Wohnmobile oder unseres mit dem Alkoven. Aber man kann trotzdem mit einem größeren Model dort stehen. Dies ist auf extra Parzellen, die von der Zufahrt aus zu erreichen sind und jede über ein eigenes Tor verfügen, stehen. Nähere Info: SPF Platz Nr.: #30982

Wie wir unsere letzten Tage auf Sardinien dort verbracht haben, erzähle ich im nächsten Bericht.

Bis dahin....
LOUDINI


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Die letzten Tage auf dem Camping "Sos Alinos"

Wir hatten ja beschlossen, die letzten drei Tage hier zu verbringen. Sos Alinos ist ein Campingplatz in Familiengröße, der von denjenigen geschätzt wird, die Ruhe und Stille lieben. Er bietet besonders gerne "altmodischen" Campern, wie uns die vom Zelten her kommen, etwas mehr Komfort an. Wir sind auch direkt am ersten Tag spazieren gegangen und sahen, dass der Campingplatz entlang eines kleinen Flusses verläuft. Es wäre möglich, mit dem Kanu oder mit anderen leichten Booten den Strand von Cala Liberotto zu erreichen. Dieser ist sauber und die durchschnittliche Entfernung der Stellplätze zum Meer beträgt max.150 mtr.







Wir hatten für den nächsten Tag, 2x Massage gebucht. 45 Minuten für nur 30,- € und es war für beide von uns eine Wohltat. Für die letzten Tage hier an der Ostküste war er genau der Richtige. Und vor allem ist es ruhig und nicht hektisch hier auf dem Platz, denn durch die Parzellen und schmalen Wege im Innern, ist er nichts für große Camper á la Kastenwagen.



Wir haben fast jeden Tag selbst im Camper unser Frühstück und auch Abendessen zubereitet. Meistens waren über Mittag am Strand oder in der Gegend spazieren. Und dann läuft man unweigerlich an einem Café oder kleinem Imbiss vorbei. Oder auch an einer Gelateria. 



Lediglich einen Tag haben mit unserem eigenen Essen dabei ausgesetzt, denn dann ist "Pizza-Abend". Handgemachte Pizza aus einem Steinofen. Man sollte sich rechtzeitig einen Platz im Restaurant sichern und etwas Zeit mitbringen. So kann man sich in aller Ruhe das Anfeuern des Ofens ansehen und schon einen leckeren Wein trinken. Und ab 19:00 Uhr geht es los. Der Teig wird ausgerollt und nach den Wünschen der Gäste belegt. Wer möchte, kann auch vorbestellen und im "Pizzakarton" mit in seinen Camper oder auch Zelt, nehmen. Wir bevorzugten aber den Platz im Restaurant!







Dann rückte aber auch der letzte Tag auf dem Campingplatz in unseren Focus und es hieß, Abschied nehmen von Sos Alinos. Es sollte wieder zurück auf die Westseite von Sardinien gehen, in Richtung "Porto Torres" und den Hafen. Aber bevor es wieder auf die Fähre geht, hatten wir noch etwas besonderes vor. Was das sein wird, lest ihr im vorletzten Teil des Reiseberichts von Sardinien.

Bis dahin...
LOUDINI


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Der Tag der Abreise

Wir sind kurz vor 12:00 Uhr vom Campingplatz "Sos Alinos" abgefahren. Die Strecke, die vor uns liegen sollte war von den Kilometern her nicht so weit, also brauchen wir uns keinen Stress machen! Obwohl wir ein paar Tage vorher eine SMS der Fährlinie erhielten, in der uns mitgeteilt wurde, dass die Fähre eine Stunde früher ablegen wird. - Mal schauen!



Wir sind nach ein paar Stunden an dem Platz unserer Reise angekommen, wo wir sie auch gestartet hatten. Auf dem schönen Strandabschnitt, kurz vor Stintino. Und wie auch beim ersten Mal, sind wir nicht allein. Ein paar Wohnmobile und Camper standen noch vom Vortag dort. Also Türen auf und die letzten Stunden, bevor wir im Hafen sein müssen genießen.



Wir blieben aber nicht die ganze Zeit in unserem California, sondern sind noch ein wenig am Strand spazieren gegangen. Die Strandbars haben zwar schon "den Winter eingeläutet", aber davon ließen wir uns nicht abschrecken. Hier wird bestimmt im Sommer, wenn hier die Hochsaison sein wird, viel los sein.







Wir lassen noch einmal alle Tage Revue passieren und finden, alles was wir besucht haben war es wert. O.K. ein paar Highlights gab es hier und da, aber wir waren froh, mehr auf der West- als auf der Ostseite, verbracht zu haben. Auch hätten wir uns geärgert wenn wir, so wie es in allen Reiseführern beschrieben ist, rechts herum gefahren wären. Es war also eine gute Entscheidung "Sardinien - gegen der Uhrzeigersinn" zu erkunden.

Nun wurde es aber Zeit! Wir wollten mindestens die zwei Stunden vorher im Fährhafen sein. Zum einen wollten wir doch noch einmal an Bord Essen und auch in Ruhe die Kabine beziehen. Also fuhren wir die 10 km zurück zum Fährhafen in Porto Torres. Und wir waren auch nicht zu früh, denn da waren schon viele Pkw und ein paar Camper oder Wohnmobile, die schon auf die Fähre wollten. Also reihten wir uns in die Schlange ein, die uns zugewiesen wurde. Und wieder kam die übliche Prozedur. 3G-Nachweis und Ticket sowie Personalien checken.





Zumindest machte es den Anschein, als wenn wir eine schnelle Fähre erwischt haben, aber auch Superman konnte nichts am verspäteten Ablegen der Fähre ändern. Aus 20:30 Uhr Abfahrt wurde dann doch noch 21:00 Uhr. Mal schauen, wann wir in Genua sind? Es wurden noch Wetten angenommen.

Wir genossen den letzten Abend an Bord, hatten es diesmal auch besser und günstiger mit dem Abendessen getroffen und gingen zeitig in unsere Kabine. Jeder fiel in sein Bett und der gleichmäßige Schiffsdiesel tat sein übriges. Der Montag morgen in Genua kann kommen, wir werden ausgeruht sein.

Unser Fazit und ein paar Kleinigkeiten könnt ihr im letzten Teil des Reiseberichts "Sardinien - nicht im Uhrzeigersinn" lesen.
LOUDINI


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Unser Fazit und ein paar Kleinigkeiten

Vorbereitung
Hallo liebe Leser des Reiseberichts "Sardinien - nicht im Uhrzeigesinn". Hier möchte ich ein paar Details aufzählen, mit denen wir uns auf diese Reise vorbereitet haben. Am Anfang stand fest, dass es Sardinien sein würde. Also haben wir uns schlau gemacht, was es an Literatur gibt. Zuerst hatten wir von Marco-Polo das Buch: "Camper Guide - Sardinien (ISBN: 978-3-8297-3178-2) Darin steht schon eine Menge, wenn man mit einem "kleinen" Fahrzeug auf der Insel unterwegs ist. Das Buch war schon recht hilfreich.

Dann ist uns bei einem "Stöberbesuch" in Sulzemoos bei Der Freistaat, noch eine andere Serie wieder in den Fokus gelangt. Hiervon haben wir schon zwei Bücher von der Schweiz! Uns viel aus der Womo-Reihe das Buch: " Mit dem Wohnmobil nach Sardinien" (ISBN: 978-3-86903-079-1) in die Hände. Das ist wirklich recht gut, auch weil alle Koordinaten und Beschreibungen der Stell- / Campingplätze darin stehen. Daraus hatten wir viele Tipps entnommen.

Alle diese Reisebücher fahren aber immer im Uhrzeigersinn. Wir hatten aber vorab schon Sorge, mit vielen anderen Womobilisten auf gleicher Strecke zu reisen, darum entschieden wir uns gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Vom Camper Guide ist sogar ein Download der Touren möglich. Haben wir zwar getan, aber gar nicht benötigt.

Fähre suchen
Dann ging es daran eine (günstige) Fähre zu finden. Ich kannte von Korsika und Griechenland schon ein paar Gesellschaften, aber die Buchung habe ich immer vor Ort, am gleichen Tag getätigt. Motorradfahrer halt. Wir haben also im Internet gestöbert und uns zwei "Portale" angesehen.
Es gibt Ferryhopper.com und misterferry.de. Wir haben uns beide Portale angesehen, die Daten/Zeiten eingegeben und verglichen, welche vom Angebot für uns besser sein würde. Beide bekommen übrigens gute Kritiken. So hatten wir schon vorab unsere Tickets und auch am Terminal keine Probleme. Auch das Hinterlassen der Telefonnummer, war für die Rückfahrt ja auch von Vorteil.

Verpflegung und Kochen
Wir haben uns nur für die ersten Tage "frische" Lebensmittel mitgenommen. Auch Aufback-Semmel für unseren Omnia. Sowie ein bis zwei Konserven, wenn's "hart auf hart" kommt. Wir sind ja am Sonntag auf Sardinien angekommen und hätten erst Montag einkaufen gekonnt.
Auch vom Gas her, wird bei uns ja nur zum Kochen genutzt, haben wir max. 0,9 kg verbraucht. Eigentlich hatten wir noch den Scotty-Grill mit, aber wir haben nicht ein einziges Mal gegrillt. Wahrscheinlich dem "Freistehen" geschuldet. Zwar wäre auf den Campingplätzen die Möglichkeit gewesen, aber auch da wurde nichts draus.

Fotos und der Reisebericht
Fotos sind größtenteils mit der Digitalkamera geschossen und täglich auf eine mobile Festplatte gesichert worden. Anfangs habe ich diese noch bearbeitet und für den Reisebericht auf Stellplatzführer eingestellt.



Es hat sich aber kurz über lang herausgestellt, dass dies es viel Arbeit wird, weil wir ja fast täglich die Location gewechselt haben. Ich hatte schon von unseren Reisen oder auch Kurztrips die App " Polarsteps " in Gebrauch. Darin hatte ich kurz, jeden Tag mit drei bis vier Fotos eingetragen. Ein kleiner Text dazu und auch Links aus der angebotenen Liste beigefügt.



Aus Polarsteps waren auch die  Screenshots, die ich Anfangs in die Ankündigung des Berichts eingefügt hatte. Auch waren aus Polarsteps User zur gleichen Zeit auf der Insel unterwegs und so konnten wir daraus auch Tipps entnehmen. Außerdem hat es mir im Nachhinein die Arbeit für diesen Bericht um einiges erleichtert. Lustig war, dass bei unserem Aufenthalt in Pula, wo wir den Abend mit den drei anderen Campern verbrachten, die App auch empfehlen konnten und somit quasi auch "Follower" hatten.



Zum Schluss möchte ich für Interessierte unsere Wegpunkte als GPX-Datei hier bereitstellen. Einfach die Endung .TXT entfernen und schon ist die Datei nutzbar. Teilweise stehen auch Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten mit im Text.
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Ich hoffe, dieses kleine Fazit war hilfreich. Ansonsten kann man mir auch Fragen hierzu stellen.

Und das Wichtigste zum Schluss!
Wieder einen ganz herzlichen Dank an meine Frau, die mit viel Hingabe und manchmal starken Nerven, wenn es darum ging, einen ausgefallenen "Freistehplatz" anzufahren, die Reise wieder Top und bis ins kleinste Detail vorbereitet und unterwegs auch ausgesucht hat. Die Internetkosten dazu haben wir uns geteilt. 

Vielen Dank für das Lesen des Reiseberichts
LOUDINI


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